Filfla, südlich von Malta

Filfla, südlich von Malta

Filfla ist ein unbewohnter Inselfelsen der Republik Malta mit einer Fläche von 6 ha. Er liegt 5 km südlich der Hauptinsel Malta. Der Felsen gehört zur Stadt Żurrieq. Die 6 ha große Insel südlich von Malta gehört zu der maltesischen Stadt Zurrieq. Das ist der Blick von der Stadt aus. Das unbewohnte Plateau hatte eine kleine Fischer Kapelle, datiert irgendwie um 1343 die bei einem Erdbeben 1856 zerstört wurde.

Filfla, südlich von Malta

Bomben

Nachdem da nichts mehr zum kaputtmachen war ausser die dort lebende Filfola-Eidechse diente ab 1971 die Insel der britischen Royal Air Force und Royal Nevy für Übungszwecke, denn die Insel schaut von oben einem Flugzeugträger zum verwechseln ähnlich. Irgend wann in den 1980 haben die damit aufgehört, sei es aus lange Weile oder dass die Insel- durch die vielen Bombeneinschlägen – aus der Form gelaufen ist. Gut… Durch die Tonnen an Bomben, die auf die Insel nieder geprasselt sind, ist ein Tail der Insel abgebrochenen im Meer verschwunden. Da kann ich der Meinung sein, dass die Bomben die nicht detoniert sind und sich auf der oder um die Insel befinden doch eingesammelt werden sollten um die Nistvögel ( mag sein noch paar überlebende Eidechsen) und vor allem Menschen nicht zu gefährden, aber in dem Gesamtblick ist es irrelevant. Keiner fühlt sich offensichtlich für die noch bestehenden Gefahren verantwortlich. Auf der rechten Seite ist noch eine kleinere Insel, allerdings ist die so klein und von meinem Blickwinkel aus ist die mit der großen Insel verschmolzen. Die Heißt Filfoletta. Die Namen der Inseln kommen von arabischen Wort ‘filfel, übersetzt Pfefferkorn. Sicherlich sehen die auf der Seekarte so aus. Die Insel ist nur und ausschließlich für Ornithologen und Forscher zugänglich, allerdings mit einer Genehmigung vom Umweltministerium. Wie einfach oder schwierig die zu bekommen ist, war nicht zu erfahren.

Da wo der Pfeffer wächst

Ein Historiker und Fischer D. Bradley, ich teile seine Begeisterung für die Pfefferkörner, hat in einem Bericht erwähnt – und jetzt kommt es- Schleifspuren auf der Insel gesehen zu haben. Allerdings vor der Umgestaltung durch die Air Force und Navy. Schleifspuren ( Cart Runs) kommen noch auf Gozo, Hauptinsel Malta, Sardinien, Sizilien, verschiedenen Griechischen Inseln, teilweise in Latein Amerika vor. Die Schleifspuren sind Furchen im Kalkstein die überdimensionalen Spuren von Ski im Schnee ähneln. Die führen immer zum Meer und enden auf dem Grund. Entstanden sollten die, vermutlich, in der Maltesischen Bronzezeit, vor ca. 4500 Jahren. Ca. 500 Jahren davor hat die Menschheit das Rad erfunden. Heutiger Stand vom Meeresspiegel hat sich vor ca. 5000 Jahren eingependelt und die Spuren gehen bis zu 70 Meter tief ins Wasser zum Meeresgrund…. Die Furchen im Boden, vom jetzigen Standpunkt und Wissenstand, könnten für oder durch Karren entstanden sein, die immer die gleiche Stelle angefahren haben und Spuren hinterlassen haben. Können aber auch eine Art Schlitten gewesen sein. Nachdem all die Cart Runs in sehr warmen Gebieten gefunden wurden, hat sich das mit Schlitten erledigt.

Übersinnliches

Giorgio A. Tsoukalos und Erich von Däniken haben sich mit den Spuren beschäftigt und kamen auch auf eine plausible Erklärung: Start- und Landeplätze der Ausserirdischen…. oder Überreste von Atlantis. ( Das schließe ich aus, denn die Schleifspuren sind auch in Griechenland und Italienischen Insel, Amerika zu finden, jetzt nicht gerade um die Ecke). Fakt ist, dass keiner der Einheimischen eine Erklärung dafür hat und Götter dafür verantwortlich macht. Die Erklärung, die bis zu 50 cm tiefen und 110 bis 140 cm breiten Spuren, für Bewässerung genutzt zu haben ist für mich nicht nachvollziehbar. Da die Breite variiert ist kein Karren im Spiel, Schlitten habe ich davor ausgenommen. Plan C: es wurde spekuliert, dass das Urvolk Kugeln gebastelt hat und die in die Rillen gelegt hat. So konnten Kalksteine für Bauten transportiert werden. Hacken an dem Plan: es wurden keine Schleifspuren in der Nähe von Bauten oder Tempeln gefunden…. Davon abgesehen hätten es Kugeln aus Stahl sein müssen, denn aus Kalkstein, Bronze, Knochen o.ä. hätten keinen Meter funktioniert. Georgio und Erich haben es am besten erklärt….

Chekov: “Gibt es denn noch andere Möglichkeiten???”
Spock: “Sogar unendlich viele, Mr. Chekov!”
(# 72 The mark of Gideon)”